Viele Kinder am Strand- wir haben Freunde gefunden

Wir sind endlich angekommen und müssen nun schon wieder weiter

Wir erleben hier gerade die schönsten Tage mit auf Weltreise. Nicht weil wir so viel entdecken, sondern weil wir uns hier Zuhause fühlen und Freunde gefunden haben. Es fühlt sich so schön an, wenn man in seiner Airbnb-wohnung Besuch empfängt oder eingeladen wird, sich verabredet oder abends ausgeht. Unsere Kinder haben Freunde gefunden, mit denen sie sich jeden Tag zum Spielen treffen.

Digitale Nomaden und Freilerner

Wir haben hier mehrere Familien getroffen, die für eine länger Zeit in Mexiko bleiben oder auch schon etwas länger hier wohnen. Alle drei Familien verdienen auf ganz unterschiedliche Weise ihr Geld und hatten die verschiedensten Gründe Deutschland zu verlassen. Jetzt reisen sie, oder suchen sich immer mal wieder einen neuen schönen Platz auf der Erde zum Leben. 

Zusammen sind 4 Familien mit 10 Kindern und meist 6 Erwachsenen, da die anderen Elternteile meist arbeiten. Die Kinder gehen zur Schule oder bleiben zu Hause, werden unterrichtet oder lernen frei. Es ist alles dabei. Hier in Playa del Carmen gibt es eine große Auswahl an Schulen und vielen Aktivitäten und Angeboten. So langsam verstehe ich auch, warum hier viele Auswanderer wohnen. Denn von allen Orten, in denen wir bisher waren, ist Playa del Carmen für uns (!) nicht sehr ansprechend… zu kommerziell, zu voll gebaut, Strand ist nicht besonders schön,… aber dafür kann man viel machen. 

Viele schöne Momente 

Wir hatten echt schöne Momente zusammen: am Strand spielen und baden, eine Party auf der Dachterasse mit Pool und gewagten Tanzeinlagen der Babys 🙂 , gegenseitige Besuche, Butzen bauen, essen vorbereiten, an der Werkbank tüffteln, zusammen sein, Interviews geben, zu zehnt in einer kleinen Küche kochen, gemeinsam ein Boot aus Holz bauen, beim Taekwondo und Jui-jitsu schnuppern, zusammen am Strand vegane Hot Dogs und Burger essen, nackig durch den Regen rennen… Es war immer sehr schön. Unsere Tage füllten sich von ganz allein und die Abreise rückte immer näher. 

Coliving and Workations

Um sich zu Hause zu fühlen, brauchen wir andere Familien um uns herum, damit wir uns mit ihnen austauschen können und unsere Kinder Spielpartner haben. Genauso gut brauchen wir aber auch unseren Freiraum und einen Platz nur für uns allein, um uns auch mal zurückziehen zu können. Dafür gibt es natürlich auch schon ein Wort- nämlich Coliving. Workation ist auch ein neues Wort für uns- das praktizieren hier viele Familien, da sie Arbeit und Ferien miteinander verbinden. Wenn ihr mehr darüber erfahren wollt, schaut doch mal Antjes und Boris´ Website vorbei. 

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