Tolle Plätze im Norden, Süden und Westen von O´ahu

Im Norden – Wellen, Shrimps und Beachparks

Im Norden der Insel gibt es die größten Wellen, wo sich auch viel Surferspots befinden. Natürlich finden dort auch Surferwettbewerbe statt. Wir wollten eigentlich auch mal zu schauen, haben uns dann aber doch für etwas anderes entschieden. Wir hätten auf O´ahu  deutlich mehr Zeit gebraucht, es gibt dort wirklich viel zu entdecken und so viele wunderbare Plätze. Viele Shrimpsfarmen liegen im Norden nebeneinander und natürlich auch kleine Restaurants, wo man sie verzehren kann. Das war für uns jetzt nicht so interessant. Wir waren aber auf einem lokalen Markt, wo es Handgemachtes aus Hawaii gab- Gemüse, Obst und Selbstgebackenes. Wir hatten Glück und haben an einem Saftstand vegane Leckereien bekommen- Cookies, Reisschnitte und Energiebällchen. Es war wirklich sehr lecker und hat nach deutschen Preisen ein halbes Vermögen gekostet. Die Landschaft ist wirklich sehr schön im Norden und auch die Beachparks laden zum Picknick u1nd baden ein. Ein Traum.

Aus einem Vulkan wurde eine Bucht

An einem Tag sind wir zur Hamatuka Bay in den Süden gefahren. Da wir etwas später ankamen, war schon eine lange Schlange vor uns. 7,50$ kostete der Eintritt pro Erwachsenen, die Kinder waren frei. Gleich hinter dem Eingang gab es ein kleines Museum, wo man vieles über die Entstehung der Bucht und der Flora und Fauna erfahren konnte. Diese schöne Bucht war früher einmal ein Vulkan, man sieht noch ganz deutlich die runde Form. Jetzt sind dort Korallen an denen sich die hübschesten und buntesten Fische tummeln. Wir hatten sogar das Glück, das an diesem Tag eine Robbe am Strand lag um Sonne zu tanken und sich auszuruhen. Erst dachten wir, dass sie tot sei und angespült wurde, später sahen wir, dass sie anders herum lag und sind dann auch mal näher heran gegangen. Es war alles abgesperrt und Volunteers bewachten das Tier, damit es von niemanden gestört wird. Diese Tiere sind sehr selten und anfällig für Krankheiten. Diese Seerobenart lebt um die Hawaiiansichen Inseln und sie suchen sich immer Plätze um mal wieder etwas auszuruhen. Schnorcheln konnten wir hier auch, allerdings gibt es schönere Plätze auf Hawaii zum Schnorcheln. Es war hier voll von asiatischen Touristen. Massenhaft. Wenn man seine Ruhe haben möchte und kostenfrei schnorcheln will, finden sich unzählige andere Plätze auf der Insel. Trotzdem ist es einen Besuch wert. 

Wasserbecken, glasklares Wasser, Delphine und Sandsurfen

Unser absoluter Lieblingsplatz war auf der Westseite, kurz vor dem Ende der Straße. Der Strand ist traumhaft schön. Früh ist man noch ganz allein, wenn nicht gerade die Einheimischen oder andere Touristen dort zelten. Aber selbst dann ist er so groß, dass man ein weit und breit keinen sieht. Auf dem Meer springen öfter mal Delphine hoch und runter. Leider haben wir es verpasst näher an sie heranzukommen um gemeinsam mit ihnen zu schwimmen. Aber ein etwas schnellerer Tourist hatte das Glück und konnte neben ihnen schnorcheln. Außerdem gibt es dort ein natürliches Wasserbecken, dass immer wieder vom Meer her vollgespült wird. Unter einem Felsen kann man sich duschen lassen, wenn die Welle ihn von hinten überrollt und man kann sogar in einer kleinen Höhle abtauchen. Es ist ratsam Einheimische zu fragen, wenn man das erste Mal dort ist, denn es kann auch schon etwas gefährlich sein. Die Wellen sind hier sehr stark. Man steht bis zum Bauchnabel im Wasser, schaut nach hinten und da türmt sich schon eine riesige Welle auf, ich würde schätzen 2-3 Meter, dann verliert man den Boden unter den Füßen und befindet sich in einer schwindelerregenden Höhe und merkt welche Kraft das Wasser hat. Es ist mega krass. Ich habe großen Respekt davor. Manchmal wollte ich lieber rausrennen – vor der Welle weg, aber der Sog war so stark, dass ich mich ihr stellen musste. Gleich danach bin ich an Land gerannt um durchzuatmen. Es kommen immer mal wieder 5 Monsterwellen und dann wieder etwas flachere. Mein Mann war da etwas entspannter als ich. Das Wasser war so klar, dass man sogar durch die, sich brechende, Welle hindurch schauen konnte. Das bisher klarste Wasser, was wir gesehen haben. Unser Sohn hatte viel Freude daran mit dem Surfbrett -der Welle entgegen-auf dem Sand ins Meer zu surfen. Dieser Platz ist auch zum Schnorcheln gut geeignet, mein Mann ist zweimal mit einer Schildkröte zusammen geschwommen. Ach, so schön. Und wir haben sogar eine andere Weltreisefamilie aus Kanada getroffen, mit der wir uns ausgetauscht haben. 

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